Curaçao 2026 vom 16.2. bis 10.3.2026
Die
Vorbereitungsphase zieht sich bereits seit der BOOT 2025 hin. Dort sind wir bei
„Sunreef“ vorstellig geworden und haben uns quasi vorangemeldet. Seit dieser
Zeit ist viel passiert und wir haben intensiv darüber nachgedacht, wer denn mit
uns fahren wird. Tom und Mary sind noch nicht so weit wieder hergestellt, dass
sie mitreisen könnten und damit sind auch Helga und Erwin ausgefallen, aber
Tina und Patrick sind mit von der Partie und inzwischen sind die Vorbereitungen
weitgehend abgeschlossen.
Zwischendurch gab es nochmal Konfusionen, nachdem KLM uns beim Hinflug umgebucht hatte. So sollten wir von Frankfurt Nach Amsterdam fliegen, von dort nach New York umsteigen, von da aus zurück nach Amsterdam fliegen und schlussendlich von dort aus nach Curaçao zu gelangen.
Ruth hat es
schließlich geschafft, zunächst mit der „Künstlichen Intelligenz“ und dann im
persönlichen Gespräch eine Umbuchung zu erreichen – und nun fliegen wir bereits
einen Tag früher und auf der BOOT 2026 konnten wir „Sunreef“ überzeugen, dass
wir irgendwo noch ein Bett bekommen werden.
Zwischenzeitlich
ist noch mein lieber Schwager Wolfgang verstorben und ich habe „Rücken“ und
halte mich mit Tabletten über Wasser. Vor unserem Abflug sind noch
Orthopädenbesuche zu bewältigen und jetzt ist es nicht mehr lange, bevor es
losgeht.
15.2.2026
Heute kam eine
Mail von KLM, dass unser Flug gecanceled wurde – und das, nachdem wir mit viel
Mühe unseren Checkin und unsere De-Card fertiggestellt hatten. Also, der neue
Flug geht am 17.2. und beinhaltet dieselben Daten, die wir ursprünglich schon
hatten. Das heißt, dass wir ab Amsterdam gemeinsam mit Tina und Patrick
weiterfliegen werden, was wir am Abend gleich telefonisch weitergegeben haben.
16.2.2026
Der Sonntag war
nochmal arbeitsreich und wir packen das Gepäck und Ruth putzt simultan nochmal
das Haus durch. Danach wollen wir unser Gepäck schon vorab am Flughafen
einchecken, weil der Flieger bereits um 7:00 Uhr in der Frühe geht und wir
demzufolge bereits um 5:00 Uhr da sein müssen.
Also düsen wir zum Flughafen und parken im U207, Nr. 47. Dann wandern wir erst mal
Richtung Terminal 2, weil wir davon ausgehen, dass wir bei KLM einchecken
müssen. Hier werden wir allerdings eines Besseren belehrt, weil unser erster
Flug ja mit der Lufthansa gebucht ist. Also – zurück zum Terminal 1, wo wir
aber bei der Lufthansa die Auskunft erhalten, dass Ruths vorläufiger Reisepass
nicht zur Einreise berechtigt, während meine Daten in Ordnung wären. Obwohl
sich der Schaltermensch intensiv bemüht und überall herumtelefoniert, ändert
dies nichts an der Aussage. Also versuchen wir es nochmals bei KLM (Terminal 2,
langsam kennen wir uns aus und fahren erneut mit der Skyline). Auch hier
treffen wir auf eine sehr hilfsbereite Mitarbeiterin, was aber am Inhalt der
Aussage, dass Ruth nicht mitdarf, nichts ändert. Auch unmittelbare Anrufe bei
KLM bringen nichts Neues. Demoralisiert melden wir uns bei Tina, Patrick und
unserer Freundin Heike und fahren nach Hause.
Wenigstens können wir am Dienstag ein bisschen länger schlafen, als
ursprünglich geplant. Dann frühstücken wir und begeben uns anschließend zur Gemeinde,
wo auch hier zwei hilfsbereite junge Frauen sich Unser annehmen und auch hier
bestätigen, dass es sich bei Ruths Pass um ein offizielles und gültiges Dokument
handelt, welches eigentlich zur Einreise nach Curacao berechtigt. Sie empfehlen
uns aber, uns erneut mit dem Auswärtigen Amt in Verbindung zu setzen, die bestätigen
müssten, dass Ruth mit dem vorläufigen Reisepass einreisen dürfe.
Wieder Zuhause schreibt Ruth dorthin, bekommt aber relativ zügig die Auskunft,
dass es sich um Gesetze handele, die sich auch ändern könnten, worüber aber das
Auswärtige Amt eventuell nicht informiert werde. Beweiskräftige Aussagen über
die formellen Gegebenheiten könne nur die entsprechende Behörde in Curacao
geben. Ruth schreibt unmittelbar dorthin, aber da liegen Zeitzonen dazwischen,
so dass wir vermutlich so schnell keine Information erhalten werden. Also heißt´s
abwarten. Die Hoffnung stirbt zuletzt!
