Dienstag, 8. September 2015

HTSV-Jugendfahrt nach Tamariu 2015 (28.8. bis 6.9.2015)


Nach langen und intensiven Vorbereitungen, die, was die Termine betrifft, bereits vor einem Jahr begonnen haben, ist es nun endlich so weit. Unser Auto ist bepackt mit unseren Klamotten, Tauchtaschen, Technik, Beamer, Verteilersteckdosen, Paellapfanne, Brenner und Gasflasche hierzu und wir befinden uns in Hanau bei der Firma Hertz, bei der wir die Autos bereits im Januar bestellt haben. Hierdurch sollte sichergestellt werden, dass wir  Neunsitzer in der richtigen Größe und genügend Stauraum bekommen. Was wir bekommen, sind zwei schicke und ganz neue Mercedes  Vito. Stauraum – eher mau!! So langsam tröpfelt unsere Mannschaft herbei und vor den Autos stapeln sich die Koffer und Taschen. Uns stehen die Haare zu Berge, zumal einige auch noch Blei und Flaschen mitgebracht haben, weil man ja gern mit seinen eigenen Sachen taucht. Wir packen hin und her und kommen dann zu dem Schluss, dass es so nicht geht. Also bauen wir aus dem einen Vito die letzte Bank heraus und Ruth und ich beschließen, mit dem eigenen Auto zu fahren. Weil einige ein bisschen später  kommen und die Packerei sich hinzieht, kommen wir erst gegen 18:45 Uhr los. Allerdings haben wir Glück und kommen gut durch. Irgendwo auf der Höhe von Lyon machen wir wieder eine Pause. Ein Bus quetscht sich zwischen uns und das letzte Auto, das nichts von unserer Abfahrt bemerkt. Und plötzlich sind wir alle getrennt. Aber in einer konzertierten Telefonaktion finden wir wieder zu einander. Die einen fahren langsam voraus, die anderen, die an der nächsten Ausfahrt rausgefahren waren, kommen schneller nach und diejenigen, die die Abfahrt nicht mitbekommen haben, schießen dann an uns vorbei, ohne uns zu bemerken. Und nur ein neuerlicher Anruf unsererseits kann sie bremsen. Schlussendlich ist die Kolonne wieder komplett.
Nach Tagesanbruch frühstücken wir auf einem weiteren Rastplatz, tanken dann an der ersten Tankstelle in Spanien, weil hier der Sprit erheblich günstiger ist, als in Frankreich und schlagen dann gegen 11:00 Uhr auf der Basis auf, nicht ohne vorher auf dem Campingplatz Bescheid gegeben zu haben, dass wir da sind.
Die Jugend vergnügt sich am Strand und Ruth, Andrew und ich machen einen Großeinkauf mit vier Einkaufswagen, die rappelvoll gepackt  sind. Das sollte für´s  Nötigste reichen.
Am späten Nachmittag reicht es noch für´s Ausbleien und einen ersten zaghaften Tauchgang. Und dann speisen wir zu Abend und begeben uns relativ frühzeitig zu Bett, weil wir doch ziemlich platt sind.
Der nächste Morgen findet uns ausgeruht und wir können das verschärfte Tauchen beginnen. Die Sicht in der Bucht ist, ob der vorausgegangenen schlechten Wetterlagen, noch nicht berauschend, aber wir sind guter Hoffnung, dass sich dies im Laufe der Tage noch ändern wird. Einige Übereifrige übertreiben die Taucherei gleich wieder, indem sie das Wasser nur zum Flaschenwechsel verlassen. Kochen und Abwasch werden ja die Anderen schon erledigen. Und so müssen ab und an ein paar klärende Worte gewechselt werden. Diese fallen aber nicht bei allen auf fruchtbaren Boden.
Dazu muss täglich eingekauft werden, weil wir von Zuhause zwar ein paar Gewürze mitgebracht haben, wir aber die restlichen Lebensmittel frisch vor Ort kaufen wollen. Frischer als unmittelbar aus der Region kann es ja eigentlich nicht sein. Wobei sich schon zeigt, dass der einheimische Handel sich kräftig an das ausländische Publikum angepasst hat – zumindest, was das Sortiment betrifft. Und immerhin gibt es hier, neben den einheimischen Supermercats noch Lidl, Aldi und Spar.
Die Haus- und Küchenarbeiten sind häusermäßig gleichmäßig und gerecht verteilt, aber einige schaffen es trotzdem, in der Küche vergleichsweise transparent zu erscheinen.
Gut gelebt wird trotzdem. Und getaucht vor allen Dingen.
Ab Dienstag ist die Sicht sowohl in der Bucht, als auch an den Riffen einwandfrei. Locker so zwischen 12 und 15 Metern. Besonders schön ist es, wenn man vom Ankerseil aus bereits den Tauchplatz von oben überblicken kann.
Am Dienstagabend machen alle gemeinsam einen Abstecher nach Palafrugell. Eigentlich, um ein Eis zu essen und ein bisschen die Ortschaft zu durchwandern. Aber auf dem Platz vor dem „Social Club“ ist eine Bühne aufgebaut und es wird spanische und internationale Musik live geboten. Also fällt der Spaziergang etwas kleiner aus und das Eis auch, wegen des Preises (1 Bällchen 2,10 €). Und dann setzen wir uns noch ein bisschen auf den Platz, schauen den eifrigen spanischen Pärchen beim Tanzen zu  und machen uns dann gegen 23:00 Uhr auf den Rückweg.
Alex bereitet die Tauchliste wieder perfekt vor und so darf jeder auch mal am Tauchgang auf dem ersten Boot teilnehmen (9:00 Uhr), was bedeutet, dass das Frühstück entsprechend kleiner ausfällt und die Brote um diese Zeit noch nicht frisch sind. Frische gibt es nämlich erst gegen 8:15 Uhr und da müssen die Erstbootler schon fast auf der Basis sein, damit sie die Abfahrt nicht verpassen.
Mit all dem Getauche, Organisieren, Kochen und Einkaufen komme ich erst am Donnerstag so richtig zum Schreiben – und da ist natürlich ein Teil der Begebenheiten bereits in Vergessenheit geraten. Für heute Abend haben wir jetzt noch einen Nachttauchgang für alle angesetzt und vorher sollten wir natürlich noch gegessen haben.
Das zieht sich aber leider wieder, weil im Mädelshaus der Herd nicht richtig funktioniert und daher die Nudeln dort nicht gekocht werden können. Immerhin kann man die fertigen Saucen dort warm halten. Und die große Pfanne habe ich gerade erst fertig geputzt, als wir vom Tauchen zurückkommen. Dafür wird sie von den Mädels gleich wieder als Mülleimer genutzt. Aber schließlich schaffen wir es doch und der Nachttauchgang kann planmäßig starten.
Pünktlich um 8 sind wir wieder an der Basis und es wird bereits dämmrig. Tom gibt ein paar warme Worte zu den Gepflogenheiten bezüglich des Nachttauchgangs zum Besten und weist darauf hin, dass dieser höchstens 45 Minuten dauern soll, dass keine unnötigen Lichtzeichen über Wasser gegeben werde und an der Leiter zwei Blitzer angebracht werden, die den Ausstieg anzeigen.
Die Gruppen sind bereits zusammengestellt und dann kann´s  losgehen. Es wird ein toller Tauchgang mit frei laufenden Langusten, Pulpos, dem ansonsten Üblichen und sogar einem frei schwimmenden Conger. Alle sind begeistert.
Der Freitag bricht an und wir begeben uns zum vorletzten Tauchgang, der mich nochmals zum Conger-Riff führt. Auch hier gibt es nochmals reichlich Langusten zu sehen. Die Sicht ist erneut sehr gut und auch die Muränen zeigen sich von ihren besten Seiten. Der Nachmittags-Tauchgang bringt noch einmal die ganze Mannschaft unter Wasser. Kiki hat einen Entwurf gezeichnet, der dann in langwieriger Arbeit auf ein Betttuch übertragen worden ist und mit Faserstiften ausgemalt wurde. Toll ist das Banner geworden. Wir befürchten nur, dass die Farbe nicht ganz wasserfest ist und verläuft, aber unsere Sorgen sind weitgehend unbegründet. Alex PS hat eine Art Stellage aus Leinen und Bojen vorbereitet, die für unser Vorhaben einen würdigen Rahmen darstellt und als schließlich alle einen Platz vor, neben, unter und über dem Banner gefunden haben, macht Maria etliche Beweisfotos, die etwas blass werden, weil immer ein paar dabei sind, die die Füße nicht still halten können und mulmen.
Dann rollen wir das Banner zusammen und setzen den Tauchgang fort. Schließlich ist dies ja der letzte und es wird leider wieder sehr lange dauern, bis wir wieder ans Meerchen kommen. Es gibt auch wieder viel zu sehen. Dann müssen wir die Tauchklamotten ein wenig auslaufen lassen, das Blei zurückgeben und die Gerätschaften zusammenpacken.
Der Abend wird relativ ruhig. Die Jugend geht nicht mehr zum Strand, sondern vergnügt sich auf dem Spielplatz der Campinganlage. Trotzdem müssen sie um 12 in die Betten getrieben werden, damit´s  endlich Ruhe gibt.
Der nächste Morgen wird etwas hektisch, denn wir müssen die Häuser bis um 11 Uhr geräumt haben. Das bedeutet aber, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt werden muss, weil zwischenzeitlich Geschirr, Bestecke, ein Bett und diverse Töpfe hin und her gewandert sind. Daher bedarf es zwischendurch wieder einmal eines Machtwortes, weil  aus den Reihen der Jugend der Ruf nach „Gruppen-Kuscheln“ laut wird. Dafür sollte dann gegebenenfalls auf der Rückfahrt Zeit sein.
Wir schaffen es aber rechtzeitig fertig zu werden und begeben uns zur Basis, wo die inzwischen fertig gepackten Tauchtaschen zum Abtransport bereit stehen. Tränenreich verabschieden wir uns von der Basis-Crew, kaufen im Mercadona nochmal ein (Ansage - nicht so viel Süßpapp) und fahren dann in Richtung Frankreich und Deutschland.
Von kleineren Staus an diversen Mautstationen abgesehen, kommen wir auch zügig voran.
Die Adresse unseres Hotels, das wir für die Nacht gebucht haben, erkennt nur Daves privates Navi und so wird der letzte Teil der Kolonnenfahrt nochmal ein wenig abenteuerlich, weil wir im Feierabendverkehr durch halb Lyon gurken müssen. Aber schließlich ist auch das geschafft. Dann ist das automatische Einchecken noch ein Erlebnis, weil die Rezeption bereits nicht mehr geöffnet hat. Wir belegen die Zimmer, die teilweise nicht aufgeräumt sind. In einem steht sogar ein nicht leer gegessener Teller und es findet sich Zigarrenasche auf dem Fußboden. Aber wir wollen ja nur unser müdes Haupt betten – und dafür sollte es reichen. Unsere Mädels erschrecken uns noch mit ihrer Aussage, den Schlüssel im Zimmer vergessen und die Tür geschlossen zu haben, aber es ist nur falscher Alarm, weil Elke den Schlüssel doch mit hinaus genommen hat.
Um 6:30 Uhr stehen wir wieder auf und kommen fast pünktlich um 7 Uhr auf die Piste. Bevor wir auf die Autobahn fahren, holen wir beim Bäcker noch Brot und dann fahren wir erst noch ein bisschen, weil es noch sehr frisch draußen ist (9 °C). Schließlich finden wir eine Raststätte, an der wir frühstücken. Tanken muss auch wieder sein, aber mit der letzten Füllung sollten wir jetzt bis nach Hause kommen.
Gegen Mittag machen wir auf der Höhe von Rust nochmals Rast und dann geht´s, nur noch von Pinkelpausen unterbrochen, bis nach Hanau durch, wo die Eltern bereits auf uns warten und ihre Brut in Empfang nehmen.
Große Teile der Restbestände kommen, wie üblich, wieder zu uns ins Auto, das deutlich tiefer gelegt ist. Aber am nächsten Wochenende ist ja Jugendgrillen und dort werden wir die Reste wieder unter´s  Volk bringen.
Und hier geht´s zu den Bildern: 
https://goo.gl/photos/BEPWcntawUG6ivs27

Montag, 27. Juli 2015

Kanu-Tour auf der Kinzig am 26.7.2015





Was für ein Glück, dass unsere Tour nicht für den Samstag angesetzt war.
Hatte doch das Tief „Zeljko“ mit teils orkanartigen Böen deutschlandweit für Chaos gesorgt und sogar dazu geführt, dass die für Samstag ursprünglich geplanten Konzerte von Lionel Ritchie und Roger Cicero wegen Sturms abgesagt worden waren.
Aber als sich am Sonntagmorgen acht gut gelaunte Kanuten an der Skihütte des SCW treffen, herrschen eitel Sonnenschein und gute Laune, auch, wenn es noch ein wenig frisch ist. Ursprünglich war eine Tour auf der Lahn angedacht, aber jetzt wird´s  die Kinzig - und da ist mit Sicherheit weniger los.
Schnell ist alles bereit und Ruth und ich fahren mit unserem Kleinwagen vorneweg zum Ausstieg auf der Höhe des Hailerer Sportplatzes (kurz vor der Kinzigmühle).  Hier stellen wir unser Gefährt ab und springen in den Bus, um das letzte Teilstück zum Einstieg gemeinsam zurückzulegen. Dieser befindet sich auf der Höhe von Biebergemünd-Wirtheim.
Wir lassen die Boote zu Wasser und schon kann´s  losgehen. Bardo hat gestern noch nachgeschaut und festgestellt, dass genügend Wasser vorhanden ist. Trotzdem sitzen wir unterwegs ein paar Mal auf und helfen uns gegenseitig Untiefen zu überwinden.
Teils herrscht auch etwas stärkere Strömung und wir müssen Stromschnellen queren, was aber allen ohne Kenterung gelingt. Für die Mühen entschädigt werden wir durch wundervolle Ausblicke auf die Natur und in ihr enthaltene Kleinodien wie: Reiher, Störche, Enten, Nilgänse, Kormorane, Bussarde und sogar Eisvögel.
Kurz vor Haitz finden wir einen bequemen Ausstieg auf eine Wiese, auf der wir vespern.
Nach angemessener Pause fahren wir weiter, müssen einige Wehre vor und in Gelnhausen umtragen, was  - ob der teils weiteren Strecken – nicht ganz schweißfrei abgeht und kurz vor der Brücke beim (ehemaligen) Joh in Gelnhausen versucht ein offensichtlich suizidgefährdeter Fisch zu Angelika ins Boot zu springen, was bei ihr zu heftigem Schrecken und beim Rest zu Lachanfällen führt. Die letzten paarhundert Meter werden wir begleitet vom Muhen einiger Jungbullen und dem Blöken einer Herde Schafe. Bei nach wie vor herrlichem Wetter kommen wir am Ausstieg an und bereiten die Rückfahrt vor, während Ruth und Angelika den Vereinsbus holen.
Während wir die Boote wieder verladen, wird eruiert, wer denn nach unserer Rückkehr am Clubheim noch eine Kleinigkeit zu essen gewillt ist. Carola ist auf der Speisekarte ihres Stamm-Italieners online und so ordern wir telefonisch diverse Pizzen und Salate, die angeliefert werden, just nachdem die Boote gereinigt, sowie Trailer und Bus in den zugehörigen Unterkünften verstaut sind. Gemeinsam sitzen wir unter dem Sonnenschirm vor der Hütte, nagen unser Abendessen und lassen unsere Tour Revue passieren, bevor wir uns satt und  müde und in dem Bewusstsein, etwas Schönes und Gesundes für uns getan zu haben, nach Hause begeben…










Dienstag, 21. Juli 2015

Sommerfest des TSC atlantis am 18.7.2015



Die Einladung zum diesjährigen Sommerfest war rechtzeitig raus gegangen und es hatten sich immerhin 22,5 Personen angemeldet (die 0,5 hinten dran war Dorian Prehl, der von seinen Eltern offensichtlich noch als „halbe Portion“ angesehen wurde .. ;o) )
Ort der Veranstaltung war der Garten unserer VereinskameradInnen Waldenmaier – wild-romantisch gelegen am Oberräder Hang. Ich hatte zwar ein paar Hinweisschilder vorbereitet, die allerdings auf unserem Tisch Zuhause liegengeblieben waren. Und Google-Maps hatte nicht nur uns einen Streich gespielt, weil die Nummer 133, unter der der Garten zu finden gewesen wäre, bei Google falsch angezeigt wurde. Wir waren zwar schon einmal in dem Garten gewesen, brauchten aber trotzdem etwas Zeit, bis wir richtig angekommen waren. Und zwischendurch waren wir bei unserer Suche noch auf Dave getroffen, der ebenfalls nicht ortskundig war.
Aber schließlich fanden sich alle ein. Waldenmaiers hatten bereits alles vorbereitet und die Getränke waren ebenfalls kalt. Angesagt war ein heißer Tag, der auch mit einem Gewitter hätte enden können. Wir stellten – ob der Hitze – unseren mitgebrachten Pavillon auf und auch ein kurzer Guss konnte uns nicht von weiteren Aktivitäten abhalten.
Es wurde Kupp (Schwedenschach) gespielt und die Feier zog sich von 14:30 Uhr bis spät in die Nacht hin.
Da Ruth und ich mit dem Wohnmobil angereist waren, konnten wir im Anschluss noch mit unseren Gartenbesitzern ein wenig am Lagerfeuer sitzen, ein Tässchen Sekt zu uns nehmen und ein bisschen  klönen.
Da ab 23:00 Uhr keine Flieger mehr über uns hinweg donnerten, verbrachten wir eine vergleichsweise ruhige Nacht und frühstückten am nächsten Morgen noch gemeinsam, bevor wir uns nach Hause und zu neuen Aktivitäten verabschiedeten.















 

Main in Flammen - Seligenstadt am 20.7.2015



Wir waren dem Aufruf von Thomas Hain vom Heimatbund Seligenstadt e.V. gefolgt,  der  die Vereine angeschrieben und um Beteiligung an einer Sonderaktion im Rahmen des Geleitsfestes 2015 gebeten hatte. Alle, die noch nicht im Main geschwommen wären und dies einmal mit Fackeln im Geleitzug durchführen wollten, sollten sich rechtzeitig einfinden. Auch für eine kleine Erfrischung sei gesorgt.
Nun waren wir zwar schon öfters im Main gewesen, nahmen aber die Einladung gerne an.
Ich hatte  die Mitteilung im Verein weitergereicht und es hatten sich auch ein paar gefunden, die sich die Tour antun wollten. Wir waren auch rechtzeitig da und konnten von Glück reden, dass wir in einer Seitenstraße unweit der Turnhalle, noch einen Parkplatz ergattern konnten. Das Parkdeck unmittelbar vor der Halle war bereits um 19:30 Uhr rappelvoll belegt.
Micha und seine Mannschaft fanden nur noch einen Parkplatz bei Aldi, das ein ganzes Stück zu Fuß weg war.
Unsere Anwesenheit wurde registriert und bevor es ans Umziehen ging, hatten wir schon eine Menge Leute getroffen, die wir zum Teil schon seeehr lange nicht mehr gesehen (und trotzdem noch erkannt) hatten. Die Wiedersehensfreude war groß und es gab viel zu erzählen.
Nach dem Umziehen wurden wir gegen 22:00 Uhr zum Einstieg gefahren und dort mit Bohlen bestückt. Soll heißen, jeder bekam ein Brett, auf dem Hölzer befestigt wurden, auf die dann die Fackeln gesteckt wurden. Der Einstieg gestaltete sich schwierig, weil der Zugang schmal, die Steine glitschig und die rund 60 Schwimmer teilweise etwas träge waren.
Aber schließlich waren alle mit den brennenden Fackeln auf ihren Brettern im Wasser und von der Festmeile her donnerten schon diverse Kanonenböller.
Die Gesamtstrecke belief sich auf ca. 800 Meter, die wir – gemächlich dahin treibend- hinter uns brachten. Begleitet wurde die gesamte Tour vom begeisterten Klatschen und Rufen der Zuschauermassen, die die gesamte Böschung des Mains bis zum Ausstieg bevölkerten. Für alle ein ganz besonderes Erlebnis.


Zurück in der Turnhalle mussten wir uns mit dem Duschen beeilen, weil wir noch das anstehende Feuerwerk betrachten wollten.  Da unsere weibliche Mittäterschaft beim Anziehen etwas lange brauchte, bekamen wir die ersten Böllerschüsse des Feuerwerks nur zu hören, konnten aber dem Rest noch ungestört beiwohnen. Auch dies war nochmal ein ganz besonderes Ereignis.
Danach verabschiedeten wir uns ziemlich zügig, wohl wissend, dass die Nacht wieder einmal sehr kurz sein würde …

 

 

 

Montag, 15. Juni 2015

Sippentreffen beim Hui Wäller am 13.6.2015

Den Termin hatten wir ja vorsichtshalber im letzten Jahr bereits festgeklopft, damit alle, die bisher beteiligt waren, sich rechtzeitig darauf einstellen konnten.
Unabhängig davon hatte auch ich mir den Termin am 13.6.2015 vermerkt, allerdings stand in meinem Kalender „14. und 15.6.2015“. Wie es hierzu gekommen ist, kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Als nun der Termin näher rückte, habe ich – pflichtbewusst wie ich bin – alle nochmals an den Termin 14.6.2015 erinnert. Dies hat bei einigen der Beteiligten zu Irritationen geführt, ließ sich aber durch eine Berichtigung, die ich, nachdem es bemerkt worden war, noch herausgab, korrigieren. Allerdings hatte ich bei der Berichtigung diejenigen, die ich – in Ermangelung einer Email-Adresse – per „gelber Post“ informiert hatte, vergessen. Dies waren aber zum größten Teil ohnehin solche, die noch nie an einer unserer Veranstaltungen teilgenommen hatten.
Erschwerend kam leider hinzu, dass Tante Ilse, die Schwester meines Schwiegervaters, kurz vor unserer Veranstaltung verstorben war. Ein Teil der Sippe war hierüber noch gar nicht informiert gewesen und sie waren – ob dieser Mitteilung – doch sehr betroffen.
Nach Kaffee und Kuchen, die wir noch im Lokal zu uns genommen hatten, setzten wir uns in den eigens dazu angebrachten Biergarten und nahmen das ein-, oder andere Getränk zu uns. Als die Sonne hinter dem Giebel vom „Hui Wäller“ verschwand und es kühl zu werden begann, begaben wir uns wieder hinein und ein Jeder bestellte sich ein leckeres Abendessen.
Zwischendurch stieß auch Hewwels Wolfgang noch zu uns, der gerade von einer Motorrad-Tour nach Bozen zurückgekommen war. Onkel Helmut, der inzwischen 91, aber noch recht rüstig ist, war vom Manfred zwischendurch wieder nach Hause gefahren worden. Heike, die im letzten Jahr dabei war, hatte sich leider kurzfristig abgemeldet, da sie wegen einer ärztlichen Behandlung, die sie zurzeit über sich ergehen lassen muss, nicht reisen durfte. Sie hat aber versichert, „im nächsten Jahr garantiert wieder dabei zu sein“.
Der Abend zog sich noch ein wenig hin. Es wurden Geschichten aus alten Zeiten erzählt und viel gelacht und nach und nach gingen die Teilnehmer wieder nach Hause. Wie üblich gehörten wir zu den letzten, die sich verabschiedeten. Das lag aber wohl daran, dass wir unser eigenes Bett mitgebracht hatten und auf dem Parkplatz im Mobil schlafen konnten.
Leider konnten wir am nächsten Morgen nicht am Frühstücks-Brunch teilnehmen, weil Ruth am Sonntag schon wieder zum Geburtstag ihrer ehemaligen Flamenco-Lehrerin, der guten Mary, die 80 geworden ist, eingeladen war. Der Sippentreff-Termin für´s  nächste Jahr steht aber schon wieder. Es ist Samstag, der 11.6.2016! 
Bitte vormerken … ;o)

Montag, 8. Juni 2015

Sundhäuser See vom 3.6. bis 7.6.2015

Nach längerer Vorbereitungszeit und einigen Verständigungsproblemen waren wir übereingekommen, die diesjährige Vereinsfahrt gemeinsam mit dem TSC Gelnhausen durchzuführen.
Wolf vom TSC Gelnhausen hatte uns dies bereits im letzten Jahr angeboten und sich freundlicherweise auch schon um die Reservierung von Stellplätzen bemüht. Dem Vernehmen nach hatten sich vom atlantis insgesamt 15 Personen – ganz überwiegend Camper – angemeldet. Das war doch immerhin schon mal eine Hausnummer …
Es hatte sich nun auch so langsam herauskristallisiert, dass die Verpflegung  überwiegend in Eigenregie stattfinden sollte und dass lediglich für den Feiertag (Fronleichnam) und den Samstag Gemeinschaftsverpflegung in Betracht gezogen werden sollte. Für Donnerstag sollte es Hot-Dogs geben und für Samstag war ursprünglich der gemeinschaftliche Verzehr eines größeren Spanferkels vorgesehen gewesen. Leider hatte sich gezeigt, dass der Spanferkel-Griller  gar nicht an dem Event teilnehmen würde.
Bei uns war es so, dass Ruth bereits am Sonntag vorher aus dienstlichen Gründen nach Bremen musste und erst am Dienstagabend gegen 22:30 Uhr wieder zurückkommen würde. Am Mittwoch sollte es dann schon sehr früh losgehen. Unsere Flaschen waren gerade beim TÜV und nicht rechtzeitig wieder da. Dafür hatte sich unser Holzwurm bereit erklärt, uns aus dem vereinseigenen Fundus zwei Flaschen zu reservieren und diese auch noch mitzubringen. Dies ersparte mir einen zusätzlichen Weg nach Offenbach, wofür ich ihm sehr dankbar war.
Da ich am Dienstagabend mit den Hammersbacher Mädels laufen wollte (Merke: In Hammersbach läuft was...), musste ich also unser Mobil weitgehend am Montag packen und die entsprechenden Vorbereitungen treffen (Kühlschrank vorkühlen und Wasser  und Sprit auftanken, Kaffeemaschine und Sonnenmilch ins Mobil bringen, sowie Bettwäsche austauschen etc.) Außerdem hatte ich für Dienstag noch ein Backhausbrot bestellt, damit wir nicht verhungern würden, aber am Mittwoch konnten wir ja auch noch frische Brötchen für unterwegs erwerben.
Aber schließlich war alles vorbereitet und es konnte losgehen:


Mittwoch, 3.6.2015


Wir kommen rechtzeitig aus den Federn, nagen noch eine Kleinigkeit und besorgen uns dann bei der Bäckerei unseres Vertrauens noch eine Wegzehrung. Den Kaffee haben wir ebenfalls vorbereitet, so dass wir für unterwegs verpflegt sind. Wir sind früh genug und haben zwar viel Verkehr, aber es läuft und so sind wir bereits um 12:30 Uhr  vor Ort – Zeit genug, noch ein paar fehlende Kleinigkeiten zu besorgen und uns Nordhausen wenigstens beim Durchfahren einmal zu betrachten. Und wir finden einen Stand, an dem es noch einmal Spargel gibt. Da der Verkäufer auch noch Erdbeeren und Kirschen im Angebot hat, schlagen wir auch hier noch zu. Als wir am See eintreffen, sind einige der Gelnhäuser schon da und wir werden sehr herzlich begrüßt. Wir suchen uns ein schattiges Plätzchen und richten uns wohnlich ein, bevor wir uns bei der Basis anmelden.
Da wir nicht gemeinsam mit Gelnhausen angemeldet sind, richten wir ein eigenes „Vereinsblatt“ ein und tragen die Personen, von denen wir wissen, dass sie noch nachkommen, bereits ein. Dann trudelt unsere Mannschaft so nach und nach ein und der Rest des Tages ist mit dem Aufstellen diverser Zelt ausgefüllt. Es ist noch sehr frisch draußen und der Wind bläst in Böen stürmisch. Wir verzichten daher auf das Aufstellen unseres Pavillons, weil der sowieso gleich wieder fortgeflogen wäre. Dorian, Siljas und Michas Sohn,  hat sich gleich mit Elena angefreundet, die im übernächsten Zelt wohnt und altersmäßig gut zu ihm passt. Sie ist aber auch wirklich eine Niedliche. Nur mit Mühe ist er davon abzuhalten gleich zum Nachbarn umzuziehen. Wir bereiten unseren Spargel, die Kartoffeln und den erworbenen Schinken zu und essen genüsslich. Am Abend sitzen wir noch ein wenig beisammen und erzählen alte Geschichten.


Donnerstag, 4.6.2015


Das Frühstück war auf 8:30 terminiert, aber da in Thüringen kein Feiertag ist, fahren bereits seit 7:30 die Lastwagen nebenan vorbei und wir bedauern unsere Kempfs, die bestimmt meinen, die Lastwagen führen durch ihr Vorzelt. Susanne hat sich bereit erklärt die Brötchen zu holen und wir frühstücken gemütlich. Mir ist in der  Nach siedend heiß eingefallen, dass ich zwar sonst an alles gedacht habe, bis auf Ruths Unterzieher für den Trocki. Ruth ist zu Recht angefressen und begibt sich mit Silja in die Stadt um irgendwas zu finden, was sie unter dem Trockentauchanzug anziehen kann.
Zwischendurch bereden wir kurz, wer mit wem taucht und dann finden die ersten Gänge statt. Bereits am Tag vorher waren wir natürlich bereits am Steg und haben geschaut, wie die Sicht so ist. Dabei konnte einem bereits das Herz aufgehen. Und auch jetzt zeigt sich, dass der äußere Eindruck nicht getrogen hat. Sicht ohne Ende und richtig dicke Karpfen, Schleien und Krebse. Der Tag vergeht mir Briefing,tauchen und Nachbriefing und keinem ist es langweilig. Es steht zu befürchten, dass das verlängerte Wochenende wieder viel zu schnell vorbei geht.
Am Nachmittag erfolgt noch ein größerer Einkauf im gegenüber liegenden ALDI-NORD, weil es zum Grillen noch Fleisch und Grünzeug geben soll. Wir probieren noch einen günstigen Prosecco, der gar nicht schlecht ankommt.
Inzwischen sind noch Bekannte von Micha angekommen, die bei ihm Übungen machen wollen und insgesamt wird der Kreis noch ein bisschen größer.
Am Abend unternehmen wir noch einen Nachttauchgang, weil ja erfahrungsgemäß nächtens mehr los ist, als am Tag. Wenigstens aber mit anderen Beteiligten. Aber das Einzige, was sich geändert hat, sind die Horden an Krebsen, die jetzt draußen sind. Die Karpfen sind vollkommen verschwunden. Wahrscheinlich war ihnen tagsüber die Hektik im See zu groß.


Freitag, 5.6.2015


Heute sind wir ein wenig früher, weil  wir jetzt schon die Erfahrung gemacht haben, dass frühzeitig Lastwagen auf der Straße nebenan vorbei kommen und Lärm machen.
In der Nacht hat mich mein Weib geweckt und erzählt, ich würde schnarchen. Tatsächlich kam das Schnarchen aber aus dem Nachbarzelt und ich tippe auf Micha, aber beim Frühstück hören wir, es sei vermutlich Dorian gewesen, der den Lärm veranstaltet hat. Es lässt sich nicht bis ins Kleinste klären, da laut Siljas Aussage beide ziemlich schnarchen.
Der Rest des Tages verfährt nach vorgegebenem Muster und wir bringen zwischen-durch die abgeatmeten Flaschen wieder zum Füllen in die Basis. Hierbei leistet uns ein Bollerwagen, den unser Holzwurm vor geraumer Zeit bei der Firma „Berger“ erworben hat, gute Dienste. Neidische Blicke aus allen Zelten, an denen wir vorbei müssen, sind die Folge.
Die Taucherei nimmt ihren üblichen Fortgang und der Tag geht im Nu vorüber. Es ist nicht ganz einfach, die Jugend in das unvermeidliche Spülen nach dem Abendessen einzubeziehen, den essen wollen alle, nur wäre anschließend „chillen“ wesentlich angenehmer. Aber mit ein wenig Nachdruck funktioniert dann auch das.
Im Übrigen habe ich bereits am Anfang unseres Kurzurlaubs darum gebeten, dass die Teilnehmer am Bundesjugendtreffen am Schladitz-See einen kurzen Bericht über die dortigen Geschehnisse fertigen mögen. Die ersten drei Sätze sind relativ zügig formuliert, nur mit dem Fortgang hapert es noch ein bisschen, obwohl ich regelmäßig daran erinnere. Schließlich soll ja auch in diesem Jahr unsere Homepage wieder gefüllt werden.


Samstag, 6.6.2015


Gestern Abend haben wir verabredet, dass wir heute Morgen vor dem Frühstück zum Möwensee wollen, der ebenfalls noch zur Basis gehört und von dem wir schon viel Gutes gehört haben.  Dave wird dann die Brötchen mitbringen, so dass wir nach unserer Rückkehr gleich frühstücken können.
Wir packen alles in Michas Auto, nachdem wir vorsichtshalber eine Plane gegen zu viel Wasser untergelegt haben und fahren dann den beschriebenen Weg. Es dauert eine Weile, bis wir den richtigen Eingang gefunden haben und dann eine weitere Zeit, das mit Zahlenschloss gesicherte Tor zu öffnen. Aber dann finden wir eine Stelle, an der bereits ein paar Zelte stehen. Der Platz ist über und über mit Müll und leeren Flaschen beladen und es sieht nach einer heftigen Party aus. Ein paar zerzauste Köpfe schauen aus den Zelten und erklären uns, ein paar Meter weiter gebe es noch einige andere Zugänge. Die „paar Meter“ erweisen sich als ein paar hundert Meter, aber auch hier campieren einige Jugendliche. Nur sieht es hier nicht ganz so chaotisch aus. Wir fragen höflich, ob wir hier einsteigen können und – ja, wir dürfen.
Um es kurz zu machen – die Sicht ist gigantisch und es gibt reichlich Krebse. Fische sind leider eher Mangelware, aber es lohnt sich trotzdem, da man sich vorkommt, als ob man fliegt. Und es ist unterhalb von etwa 10 Metern ganz schön frisch (8 ° C).
Als wir wieder auftauchen, hat sich oben die DLRG eingenistet und sie haben schon einen Pavillon aufgebaut und größere Vorbereitungen für diverse Tauchgänge getroffen.
Wir fahren zu unserem Stellplatz zurück und frühstücken endlich lange und intensiv.
Am Nachmittag besucht uns Erwin mit seiner Frau, für den die Anreise hierher lediglich ca. eine halbe Stunde dauert, wohnt er doch inzwischen in Wüstheuterode. Er hat bereits seit 2013 nicht mehr getaucht und ich mache mit ihm einen ganz gemütlichen Tauchgang.
Für den Abend sind dann Nudeln mit Tomatensauce und Hasche´ vorbereitet, so dass wir zur Party von Kathi, die ihren TL** bestanden und zu einem Umtrunk geladen hat, zu spät kommen. Während wir dann aber abends unter unserem Pavillon sitzen und klönen, besucht sie uns noch und bringt eine Flasche Wein mit, die wir gemeinsam trinken.
Und morgen ist schon wieder Heimfahrt angesagt.


Sonntag, 7.6.2015


Wir bringen wieder das gemeinsame Frühstück und die anschließende Reinigung des Geschirrs hinter uns. Und dann beginnt das langwierige Packen, weil ja alles wieder an seinen angestammten Platz muss, sonst käme gar nicht alles unter. Nachdem auch die Zelte abgebaut und die eigenen Autos beladen sind, hätten wir ja gern unserem Holzwurm noch ein bisschen geholfen, denn er hat bei Weitem das meiste zu packen. Aber er hat da seinen ganz eigenen Plan. Schließlich ist aber auch hier alles unter Dach und Fach. Ich gehe zur Basis, rechne unsere Flaschenfüllungen ab und bezahle unseren Stellplatz und die Tauchgebühren für die 4 Tage. Bei der Überprüfung der Abrechnung zeigt sich, dass wir – inklusive unserer bereits mitgebrachten Flaschenfüllungen – insgesamt 153,4 m3 Pressluft veratmet haben. Ein stolzes Ergebnis. Wir verabschieden uns von den Gelnhäusern, die zum Teil noch bis morgen am See bleiben und machen dann auf dem Steg am See noch ein Abschlussfoto, das freundlicherweise von unserer Pauli geschossen wird. Wir haben schon Bedenken, der Steg könne kentern, da wir ja alle auf einer Seite stehen, aber das Ding ist kräftig gebaut und hält uns aus.
Dann machen wir uns auf den Weg in Richtung Heimat und sind dankbar, dass es trotz des starken Rückreiseverkehr relativ zügig vom Fleck geht.
Allein auf der Höhe von Homberg/Efze steht auf der Gegenseite ein Rettungshubschrauber und dahinter laut Verkehrsdurchsage ein Stau von 10 bis 12 Kilometern Länge. Da es in unserer Richtung lediglich zwischen Kirchheim und Hattenbacher Dreieck, sowie ab Alsfeld/Pfefferhöhe staut, fahren wir in Kirchheim ab und beenden unsere Reise über Land (Niederaula, Alsfeld, Romrod Grünberg, Hungen).
Und in Nidda essen wir noch ein Eis, bevor wir die Zielgerade unter die Räder nehmen und gegen 16:30 Uhr wieder Zuhause aufschlagen.
Das Auspacken ist nur noch Routine und dann lassen wir das Wochenende geruhsam auslaufen…

© Peter Helbig

Montag, 11. Mai 2015

Antauchen des TSC atlantis am 9.5.2015






Den Termin hatten wir bereits bei der Jahreshauptver-sammlung festgelegt, damit sich alle darauf einstellen konnten. Trotzdem gab es diverse Ausfälle in Folge von Verschnupfungen und Verletzungen, sowie nicht abwendbaren Arbeitseinsätzen, so dass von allen Interessenten schließlich nur noch 5 Personen übrig blieben:  Micha, Elke, Dave, Max und Peter.
Und als Ort war schließlich der Baggersee in Diez auserkoren worden, weil die Sicht in Schönbach nach wie vor ausgegangen ist.
Zum angesagten Termin trafen wir also am Parkplatz in Diez nahezu zeitgleich ein, meldeten uns an und fuhren dann mit den zur Verfügung stehenden Flughafen-Trolleys zurück zum Parkplatz um die Ausrüstung zum See zu bringen.
Beim Blick in den See zeigte sich, dass der Ort gut gewählt war: Sicht gigantisch. Also begab ich mich nochmal zum Auto, hatte ich doch die Kamera mitgenommen in der Hoffnung, dass etwas zu sehen sein würde.
Dann machten wir uns gemütlich fertig und begaben uns in zwei Gruppen ins Wasser – die beiden Trockentaucher Dave und Micha als die eine, Elke, Max und ich als die zweite. Das passte so auch, weil Max seinen Unterzieher nicht dabei hatte und wir nahezu gleich ausgerüstet waren.
Mein letzter Besuch in Diez lag schon mehrere Jahre zurück und Elke war gerade erst dort gewesen und übernahm die Führung. Am Modell des Sees, das an der Füllstation aufgestellt ist, hatten wir uns die Gegebenheiten und Sehenswürdigkeiten bereits betrachtet und machten uns alsdann auf den Weg:
einem als Wegweiser dienenden Seil folgend kamen wir zunächst zu einer großen Röhre, die man durchtauchen kann und dann zu Herbie, dem VW-Käfer mit der Nummer 53 und zu in der Nähe senkrecht im Wasser stehenden Nadelbäumen, die mit Barschlaich behängt waren, wie Weihnachtsbäume mit Lametta.
Auf der Suche nach einem zweiten Käfer verschlechterte sich die Sicht durch eine Gruppe weiterer Taucher so  stark, dass wir uns in einer Richtung verloren, die nicht der Richtung zum Ausgang entsprach. Unser Tauchgang dauerte daher insgesamt 72 Minuten, die wir aber insgesamt genossen, da es – neben der guten Sicht – auch noch Krebse und Kaulquappen zu sehen gab.
Nach dem Tauchgang gab es noch einen kleinen Imbiss. Zum Abschluss ließ ich mir an der Füllstation mein Gerät wieder voll machen und begab mich in Richtung Heimat, da neben dem Training, das abends noch stattfand, auch noch eine Vorstandssitzung angesagt war.
Die gute Sicht im See werde ich aber wohl noch einige Zeit im Hinterkopf behalten. Bei solchen Gegebenheiten lohnt sich auch eine längere Anfahrt und ein nicht ganz so günstiger Preis (Einzelheiten siehe http://baggersee-diez.de)


                                                             © Peter Helbig